Vorankündigung 20.-22.01.2015

NSU-Prozess: Die Keupstraße ergreift das Wort

Köln/München, 19.01.2015 – Ab Dienstag sagen Betroffene des neonazistischen Nagelbombenanschlages vom 9. Juni 2004 auf der Kölner Keupstraße als Zeugen im NSU-Prozess aus. Die Initiative „Keupstraße ist überall“ ruft für den ersten Verhandlungstag ab 9 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude auf, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen und die Betroffenen zu stärken. Unter dem Motto „Für eine Gesellschaft ohne Rassismus – Keupstraße ist überall“ macht sich ab 17.30h ein Demonstrationszug zum Sendlinger Tor auf.

• Betroffene des rassistischen Nagelbombenanschlags auf der Kölner Keupstraße sagen ab Dienstag im NSU-Prozess aus
• Antirassistische Kundgebung vor dem Oberlandesgericht München und Demonstration zum Sendlinger Tor unter dem Motto „Für eine Gesellschaft ohne Rassismus – Keupstraße ist überall“
• Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ fordert eine vollständige Aufklärung der Mord- und Anschlagsserie, die Aufdeckung des dahinter stehenden Neonazi-Netzwerks sowie die Offenlegung geheimdienstlicher Beteiligung
• Parallel finden Kundgebungen in mehreren Städten Deutschlands statt
Pressekonferenz, 20.01.2015, 13h, Augustinerkeller, Jagdstub’n, Arnulfstraße
Weitere Informationen im Anhang. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vor Ort sind wir am Dienstag ganztägig im „Presse-Pavillon“ anzutreffen und vermitteln Ihnen auf Wunsch Interviewpartner_innen.
Mit herzlichen Grüßen

Timo Glatz, i.A.
Initiative „Keupstraße ist überall“

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